Bildungspolitisiche Veranstaltungsreihe zum Thema Schule und Alternativen im Anschluss an die Nacht der Jugend ab dem 13. November

Die Fridays-For-Future-Bewegung hat gezeigt: Kindern und Jugendlichen ist es nicht egal, was um sie herum passiert. Sie haben ein berechtigtes Interesse an gesellschaftlichen Entwicklungen und wollen sich mitteilen und gehört werden. Ihnen geht es dabei nicht nur um einen radikaleren, wirksamen Klimaschutz. Es geht auch darum, dass Schüler*innen gehört und beteiligt werden an der Gestaltung einer Zukunft, die ihre ist. Es geht um Partizipation, Mitbestimmung und demokratische Grundrechte. Ausgerechnet Schulen tun sich mit dieser Forderung und ihrer Umsetzung häufig schwer.

Die Veranstaltungsreihe „Schule Macht Demokratie“ stellt die Frage: Wie sieht eine Schule der Zukunft aus? Eine Schule für eine bessere Zukunft, die das elementare Recht auf Partizipation glaubhaft umsetzt? Welche Ansätze gibt es bereits, wie lassen sie sich verbessern und welche neuen Ansätze und Strukturen müssen geschaffen werden? Wie funktionieren basisdemokratisch organisierte Schulen, die sich in den letzten Jahrzehnten weltweit herausgebildet haben? Welche Mitwirkungsmöglichen haben Schüler*innen in staatlichen Schule und wie können sie sie effektiv nutzen?

In unmittelbarem Anschluss an die diesjährige „Nacht der Jugend“, die unter dem Motto „move to change“ steht, werden an insgesamt sechs Veranstaltungstagen Filme gezeigt, Workshops angeboten, alternative und demokratische Schulen und ihre Konzepte vorgestellt.